unsere Leistungen

Mobile Robotik (AMR)

Mobile Robotik mit KUKA – Autonome Lösungen für maximale Effizienz

maximale auslastung & flexibilität

Als KUKA Systempartner entwickeln wir maßgeschneiderte mobile Robotik-Lösungen, die Ihre Produktionsprozesse automatisieren, Kosten senken und Effizienz steigern. Ob Materialhandling, Maschinenbestückung oder Logistikprozesse – unsere autonomen Roboter bieten maximale Flexibilität für Ihre Fertigung, auch außerhalb regulärer Schichten.

Mobile Robotik von KOCH Steuerungstechnik
Mobile Robotik von KOCH Steuerungstechnik

Was ist mobile Robotik?

Mobile Robotik beschreibt den Einsatz von Robotern, die sich eigenständig in ihrer Umgebung bewegen, Aufgaben erkennen und autonom ausführen können – ohne dass sie fest montiert sind.

Im Gegensatz zu stationären Industrierobotern bringen mobile Roboter ihre Intelligenz direkt dorthin, wo sie gebraucht wird: zur CNC-Maschine, zum Lager, zur Prüfzelle oder zum Verpackungsplatz.

Merkmale mobiler Robotik

  • Eigenständige Fortbewegung durch Räder oder Ketten
  • Sensorbasierte Umfelderkennung per Lidar, Kamera oder Ultraschall
  • Autonome Navigation durch Technologien wie SLAM
  • Integration in digitale Fertigungsprozesse

Mobile Robotik ermöglicht eine autonome Maschinenversorgung – auch nachts, am Wochenende oder bei personellen Engpässen.

Wie mobile Roboter navigieren

Das Herzstück mobiler Robotik ist die Navigation. Moderne Systeme müssen nicht nur fahren, sondern dabei ständig ihre Position bestimmen und ihre Umgebung bewerten – und das in Echtzeit.

Statt auf starre Infrastrukturen wie Magnetstreifen oder QR-Codes angewiesen zu sein, arbeiten moderne mobile Roboter mit SLAM-Technologie (Simultaneous Localization and Mapping).

SLAM ermöglicht es dem Roboter, gleichzeitig seine exakte Position zu bestimmen und eine Karte der Umgebung zu erstellen – ähnlich wie ein Mensch, der sich in einem unbekannten Gebäude orientiert und sich merkt, wo er war. Diese Fähigkeit macht mobile Roboter besonders geeignet für dynamische Fertigungsumgebungen, in denen sich Wege, Maschinenpositionen oder Hindernisse kurzfristig ändern können.

Ergebnis: flexible, sichere und autonome Navigation – ganz ohne fest installierte Spuren oder Leitsysteme.

Welche Technologien stecken dahinter?

Damit ein mobiler Roboter autonom navigieren und Aufgaben ausführen kann, arbeitet er mit einer Vielzahl hochentwickelter Komponenten:

Sensorik & Umfeldwahrnehmung

  • Lidar-Scanner: Rotierende Laserscanner zur präzisen Abstandsmessung in 360°. Sie erkennen Hindernisse, Wände, Personen und Maschinen – auch bei wechselnden Lichtverhältnissen.

  • Kamerasysteme: Erfassen visuelle Merkmale (z. B. Markierungen, Objekte, Personen) und werden häufig in RGB- oder 3D-Ausführung eingesetzt (z. B. Intel RealSense).

  • Sensor Unit: Viele Roboter verwenden eine integrierte Sensor-Einheit aus Kamera, Lidar und ggf. Time-of-Flight-Sensoren zur umfangreichen Umfelderkennung.

Bewegungserfassung & Orientierung

  • IMU (Inertial Measurement Unit): Besteht aus Gyroskop, Beschleunigungssensor und oft Magnetometer. Liefert Daten über Beschleunigung, Drehung und Neigung.

  • Wheel Encoder: Messen die Drehbewegungen der Räder und liefern Daten zur zurückgelegten Strecke. In Kombination mit der IMU ergibt sich eine stabile, redundante Bewegungserkennung.

Verarbeitung & Entscheidungslogik

  • Processing Unit / Onboard-Computer: Hier laufen alle Entscheidungen zusammen: SLAM-Algorithmen, Routenplanung, Hindernisvermeidung und Kommunikation mit übergeordneten Systemen (z. B. ERP, MES, Maschinensteuerung). Oft als Edge-Device oder Industrie-PC ausgeführt.

Welche Arten mobiler Roboter gibt es?

Je nach Anwendungsfall unterscheiden wir zwischen drei Haupttypen mobiler Roboter in der Industrie:

AGV – Automated Guided Vehicle

  • AGVs fahren auf vorgegebenen Routen, z. B. anhand von Magnetbändern, QR-Codes oder Linien.
  • Sie sind robust und bewährt, aber nur bedingt flexibel.
  • Einsatzgebiet: Serienfertigung mit festen Transportwegen.

AMR – Autonomous Mobile Robot

  • AMRs erkennen ihre Umgebung selbstständig und navigieren ohne feste Spurführung. Sie passen ihre Routen dynamisch an und umgehen Hindernisse in Echtzeit.
  • Einsatzgebiet: Dynamische Fertigung, wechselnde Layouts, Retrofit-Projekte.

Mobile Manipulatoren

  • Diese Systeme kombinieren eine mobile Plattform mit einem kollaborativen Roboterarm. Sie können nicht nur transportieren, sondern auch greifen, positionieren und Maschinen bedienen.
  • Einsatzgebiet: Automatisches Be- und Entladen von Maschinen, Handhabung zwischen Prozessstationen, Geisterschicht-Betrieb.
Vergleich AGV vs AMR vs Mobile Manipulator
Mobile Robotik von KOCH Steuerungstechnik

Vorteile der mobilen Robotik

Mobile Robotik bietet produzierenden Unternehmen konkrete Vorteile – sowohl in der täglichen Praxis als auch im Hinblick auf zukünftige Produktionsanforderungen.

  • Maximale Flexibilität: Mobile Roboter passen sich dynamisch an wechselnde Produktionslayouts an. Sie benötigen keine fest installierte Infrastruktur wie Magnetstreifen oder Leitsysteme und lassen sich schnell in bestehende Prozesse integrieren.

  • Erhöhte Produktivität: Durch unterbrechungsfreie Materialversorgung und autonome Maschinenbeladung reduzieren mobile Roboter Stillstandszeiten und steigern die Anlagenverfügbarkeit – auch im mannlosen Betrieb (Geisterschicht).

  • Reduzierte Betriebskosten: Automatisierte innerbetriebliche Transporte senken langfristig Personalkosten und verringern den Aufwand für manuelle Logistikprozesse.

  • Hohe Prozesssicherheit: Dank moderner Sensorik und intelligenter Navigation erkennen mobile Roboter Hindernisse frühzeitig, vermeiden Kollisionen und sorgen für mehr Sicherheit – auch im Zusammenspiel mit Menschen (Mensch-Roboter-Kollaboration).

Anwendungsfälle für mobile robotik

Automobilindustrie

Maschinenbeladung, Materialtransport in der Produktion

Logistik & Lagerhaltung

Kommissionierung, Regalbestückung, autonome Warentransporte

Maschinenbau

Bestückung von CNC-Maschinen, Transport von Bauteilen

Elektronikfertigung

Präziser Bauteiltransport in ESD-geschützten Bereichen

Lebensmittelindustrie

Hygienische Intralogistikprozesse, Transport von Rohstoffen

Pharmaindustrie

Materialfluss in Reinräumen, Präzisionslieferung

Geisterschicht dank mobiler Robotik

Geisterschichten fahren – Maximale Produktivität rund um die Uhr

Mit unseren mobilen Robotik-Lösungen realisieren Sie eine autonome Fertigung auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten. Ob nachts, am Wochenende oder bei Personalknappheit – der Materialfluss bleibt stabil, die Prozesse laufen weiter.

Ihre Vorteile im Überblick:

  • Höhere Maschinenverfügbarkeit dank kontinuierlicher Versorgung ohne Unterbrechung
  • Senkung der Betriebskosten durch reduzierten Personalbedarf in Spät- und Nachtschichte
  • Konstante Qualität und Präzision durch automatisierte, wiederholgenaue Abläufe

 

Ideal für Unternehmen, die ihre Produktionszeiten erweitern und gleichzeitig effizienter arbeiten möchten.

KUKA KMR iisy – Autonome mobile Robotik in Perfektion

Als KUKA Systempartner setzen wir auf modernste mobile Robotersysteme wie den KMR iisy – ein autonomer mobiler Cobot, der höchste Präzision mit maximaler Flexibilität kombiniert. Die wichtigsten Vorteile:

  • Autonome Navigation: Selbstständige Bewegung durch Produktionsumgebungen mit dynamischer Anpassung.

  • Kollaborative Zusammenarbeit: Sicherer Einsatz im Umfeld von Menschen dank fortschrittlicher Sensorik.

  • Einfache Integration: Keine feste Infrastruktur notwendig – ideal für modulare Produktionsprozesse.

  • Einsatz in sensiblen Bereichen: Geeignet für Reinräume in der Batterieproduktion oder Halbleiterfertigung.

Lassen Sie uns über Ihre Anwendung sprechen
Nutzen Sie die Vorteile der mobilen Robotik und gestalten Sie Ihre Fertigung effizienter, flexibler und produktiver. Ob AGV, AMR oder mobiler Manipulator – wir analysieren gemeinsam, welche Lösung passt.