Am 07.11.2024 nahm Christian Koch, Inhaber von KOCH Steuerungstechnik, an einer spannenden Podiumsdiskussion im Rahmen des Software-Events KUKA.digital teil. Eingeladen vom innovativen neuen Cloud-Anbieter mosaixx powered by KUKA, war unser Unternehmen als Beispiel für digitale Transformation und zukunftsorientiertes Denken vertreten. Die Diskussion bot die Gelegenheit, Herausforderungen und Chancen in der Automatisierungsbranche offen zu beleuchten – mit klaren Worten und praxisnahen Perspektiven.
Die Branche im Wandel: Wo stehen wir wirklich?
Die Automatisierungsbranche steht vor einem entscheidenden Umbruch. Während technologische Fortschritte, wie Künstliche Intelligenz, Cloud-Lösungen und digitale Simulationen, neue Möglichkeiten schaffen, sind viele Abläufe noch immer von traditionellen Strukturen geprägt. Besonders der klassische Sondermaschinenbau leidet unter ineffizienten Prozessen, langen Durchlaufzeiten und mangelnder Standardisierung. Doch genau hier setzt KOCH Steuerungstechnik mit einem innovativen Ansatz an.
Die Herausforderungen im Sondermaschinenbau – und wie KOCH Steuerungstechnik neue Wege geht
Der klassische Sondermaschinenbau ist oft geprägt von langsamen Prozessen, hohem Individualisierungsaufwand und ineffizienten Schnittstellen. Jedes Projekt wird von Grund auf neu geplant und umgesetzt, was zu langen Durchlaufzeiten, hohen Kosten und einem erheblichen Abstimmungsaufwand führt. Doch genau hier setzt KOCH Steuerungstechnik an, um neue Maßstäbe zu setzen.
Statt wie im klassischen Sondermaschinenbau jedes Projekt von Null zu starten, verfolgen wir einen Ansatz des modularen Anlagenbaus. Unsere Systeme sind so konzipiert, dass sie aus standardisierten, wiederverwendbaren Modulen bestehen. Dieser Ansatz ermöglicht es uns, die typischen Schwächen des Sondermaschinenbaus zu umgehen und effizientere Lösungen anzubieten.
Christian Koch brachte dies in der Diskussion klar zum Ausdruck:
„Der Sondermaschinenbau leidet unter veralteten Prozessen. Genau deshalb gehen wir bei KOCH Steuerungstechnik einen anderen Weg: Modularität und Effizienz stehen für uns an erster Stelle.“

Warum Schnittstellen der Schlüssel sind
Ein weiteres zentrales Thema der Diskussion war die Bedeutung von Schnittstellen. In der Robotik und Automatisierung gibt es viele leistungsstarke Tools und Programme – von CAD-Software über Steuerungssysteme bis hin zu Simulationstools wie Visual Components. Doch das Problem bleibt:
„Es gibt großartige Einzeltools, aber sie sprechen oft nicht miteinander. Jede Software ist eine Insel – und wir sind diejenigen, die die Brücken bauen müssen"
Die fehlende Interoperabilität führt nicht nur zu Verzögerungen, sondern auch zu Fehlern, die vermeidbar wären. Der Ruf nach offenen Schnittstellen und standardisierten Prozessen wird lauter, doch bislang scheitert es häufig an der Umsetzung.
Wie digitale Werkzeuge helfen können
Ein Lichtblick in dieser Situation ist zum Beispiel der virtuelle Anlagenbau. Durch Tools wie Visual Components können wir bei KOCH Steuerungstechnik viele dieser Probleme zumindest teilweise umgehen. Ein konkretes Beispiel aus unserer Praxis: Bei unseren aktuellen Projekten konnten wir mithilfe von Visual Components mühelos komplette Anlagen virtuell abbilden. Dadurch wurden potenzielle Kollisionen frühzeitig erkannt und Änderungswünsche des Kunden direkt in der Simulation berücksichtigt. Das sparte nicht nur Zeit, sondern reduzierte auch die Kosten erheblich. (Mehr dazu hier: Automation dreier Schuster CNC-Maschinen & Automation zweier Gehring CNC-Maschinen).
Die Vorteile solcher Tools liegen auf der Hand:
- Schnellere Angebote: Kunden erhalten realistische Simulationen ihrer Anlage, bevor das erste Bauteil gefertigt wird.
- Fehlervermeidung: Probleme werden erkannt, bevor sie entstehen.
- Bessere Zusammenarbeit: Änderungen können in Echtzeit visualisiert und abgestimmt werden.
Doch so wertvoll diese Tools sind, sie lösen das Grundproblem der fehlenden Standards nicht.
„Es bewegt sich was – aber das ist erst der Anfang“
Christian Koch fasste seinen Eindruck von der Diskussion bei KUKA.digital so zusammen:
„Es ist toll zu sehen, dass sich etwas bewegt. Aber wir müssen besser werden – und das braucht Zeit. Solange jeder nur für sich denkt, kommen wir als Branche nicht voran.“
Es wurde deutlich, dass echte Fortschritte nur durch Zusammenarbeit möglich sind. Der (Sonder)Maschinenbau und die Automatisierungsbranche insgesamt brauchen mehr Standardisierung, Offenheit und gegenseitiges Verständnis.
Unser Fazit: Der Weg ist lang, aber machbar
Die Diskussion bei KUKA.digital hat gezeigt, dass die Bereitschaft zu Veränderungen wächst. Unternehmen wie mosaixx, die mit ihren Cloud-Lösungen für Kollaboration und Effizienz stehen, geben wichtige Impulse. Doch um die Branche nachhaltig zu transformieren, braucht es mehr als innovative Tools – es braucht eine kulturelle Veränderung.
Wir bei KOCH Steuerungstechnik sind bereit, unseren Beitrag zu leisten. Unser Ziel ist es, nicht nur für unsere Kunden schneller und effizienter zu werden, sondern auch Impulse für die gesamte Branche zu setzen.
Wenn Sie erfahren möchten, wie wir digitale Lösungen in Ihren Projekten umsetzen können oder wie wir gemeinsam an besseren Schnittstellen arbeiten können, sprechen Sie uns gerne an. Denn nur gemeinsam können wir die Automatisierungsbranche zukunftsfähig machen.
Die Zukunft der Automatisierung ist modular, digital – und sie beginnt jetzt.
