Projektanforderungen klären

Die saubere Basis für ein erfolgreiches Automatisierungsprojekt

Struktur schaffen. Anforderungen definieren. Risiken frühzeitig erkennen.

Warum diese Phase so entscheidend ist

Viele Projekte scheitern nicht an der Technik – sondern an unklaren oder zu spät erkannten Anforderungen. Wer hier schlampig arbeitet, zahlt später doppelt: durch nachträgliche Anpassungen, Verzögerungen und Missverständnisse in der Umsetzung.

Unsere Erfahrung: Eine saubere Anforderungsphase ist der größte Hebel für Effizienz und Planungssicherheit.

Phase 2: Anforderungen strukturiert erfassen & bewerten

Egal ob erste Skizzen oder fortgeschrittene Planungen: Wir helfen Ihnen, Ihre Projektanforderungen so zu strukturieren, dass daraus ein realistisches, umsetzbares Konzept entsteht.

Sie möchten Ihre Ziele greifbar machen, technische Machbarkeit sichern und alle Beteiligten auf denselben Stand bringen? Dann ist diese Phase Ihr Fundament.

Typische Leistungen in dieser Phase

Review & Analyse Ihrer Unterlagen

Ist-Stand greifbar machen, Überblick schaffen, Lücken erkennen

Bevor ein Projekt starten kann, muss klar sein, was bereits vorliegt – und was noch fehlt. Wir analysieren Ihre vorhandenen Informationen systematisch und praxisorientiert, unabhängig vom Format oder Detaillierungsgrad.


Was wir prüfen und strukturieren:

  • Hallenlayouts, Anlagenpläne, Materialfluss- und Konzeptzeichnungen (analog und digital)

  • Prozessdaten: Taktzeiten, Rüstzeiten, Schichtmodelle, Engpässe, Materialbewegungen

  • Integrator-Angebote: Plausibilität der Annahmen, Passgenauigkeit zur Aufgabenstellung, Skalierbarkeit der Lösung

  • Vorhandene Grobkonzepte, E-Mail-Zusammenfassungen, Skizzen oder Excel-Tabellen – auch wenn sie noch nicht vollständig sind

  • Bereits definierte KPIs, Zielgrößen oder interne Anforderungen (z. B. Werkstückträger, Variantenvielfalt, Verfügbarkeitsanforderungen)

Typische Fragestellungen:

  • Was ist der Stand der internen Planung – und wie klar ist dieser dokumentiert?

  • Wo fehlen Kennzahlen oder Zusammenhänge, die für nächste Schritte notwendig wären?

  • Gibt es Medienbrüche oder Missverständnisse zwischen Planung, Einkauf und Technik?


Ergebnis:

Ein vollständiger Überblick über den Status quo Ihres Projekts, inklusive strukturierter Rückmeldung zu Lücken, Widersprüchen und offenen Punkten. Damit schaffen Sie die Grundlage für fundierte Entscheidungen – und vermeiden spätere Überraschungen.

Lastenheftprüfung

Anforderungen schärfen, Umsetzung vorbereiten

Ein präzises Lastenheft ist der Fahrplan für jedes erfolgreiche Automatisierungsprojekt. Doch viele Lastenhefte enthalten unklare Formulierungen, unvollständige Daten oder widersprüchliche Anforderungen. Wir helfen Ihnen, genau das zu vermeiden.

Was wir prüfen:

  • Stimmen die technischen Anforderungen mit den geplanten Prozessen, Kapazitäten und Schichtmodellen überein?

  • Fehlen entscheidende Zielgrößen wie Taktzeit, Autonomie, Losgrößen oder Schnittstellenbeschreibungen?

  • Welche Formulierungen bergen Interpretationsspielraum und bergen Risiken in der Umsetzung oder Ausschreibung?


Zusätzlich:
Wir identifizieren blinde Flecken in der Zieldefinition und zeigen auf, wie das Lastenheft konkretisiert und strukturiert werden kann – praxisnah und verständlich für alle Projektbeteiligten.


Ergebnis:

Ein fachlich geprüftes, vollständig dokumentiertes Lastenheft, das sich für interne Entscheidungsprozesse, Ausschreibungen und Gespräche mit potenziellen Partnern eignet – ohne Missverständnisse oder teure Nachbesserungen.

Digitaler Zwilling

Abläufe simulieren, Konzepte absichern

Die Simulation realer Abläufe mit einem digitalen Zwilling bringt Licht ins Dunkel technischer Annahmen – und erhöht die Planungssicherheit massiv.

Was wir tun:

  • Übertragung Ihres Konzepts (aus Lastenheft, Layout oder Skizzen) in eine simulationsfähige Umgebung (z. B. Visual Components)

  • Visualisierung und Prüfung kritischer Abläufe, wie Materialfluss, Taktzeiten, Be- und Entladung, Pufferlogik oder Maschinenübergaben

  • Variantenvergleich: Welches Konzept liefert die höchste Auslastung, geringste Zykluszeit oder beste Skalierbarkeit?


Typischer Einsatz:

Als Ergänzung zur Lastenheftprüfung oder zur Vorbereitung interner Investitionsentscheidungen. Auch ideal, um Geschäftsführung oder Projektteam mit einer nachvollziehbaren, animierten Darstellung zu überzeugen.


Ergebnis:

Ein virtueller Prototyp Ihres Automatisierungskonzepts – mit belastbaren Kennzahlen und realitätsnahen Abläufen als Entscheidungsgrundlage für die nächsten Schritte.

Materialfluss & Lieferanten­auswahl

Abläufe optimieren, passende Partner identifizieren

Ein durchdachter Materialfluss entscheidet oft über den Erfolg einer Automatisierung – ebenso wie die Wahl geeigneter Komponenten und Lieferanten.

 

Was wir für Sie tun:

  • Systematische Analyse von Transportwegen, Schnittstellen und Umläufen
  • Bewertung bestehender oder geplanter Konzepte zur Be- und Entladung, Zwischenpufferung oder Zuführung
  • Abgleich vorhandener Lieferantenvorschläge mit den tatsächlichen Anforderungen (z. B. Taktzeit, Ausbaustufen, Platzbedarf)
  • Unterstützung bei der Lieferantenauswahl: neutral, technisch fundiert – mit Entscheidungsmatrix, Variantenvergleich oder Experteneinschätzung


Ihr Vorteil:

Ein abgestimmtes Materialflusskonzept und fundierte Lieferantenempfehlungen – passgenau für Ihre Zielsetzung, Skalierungsstrategie und Budgetrahmen.

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Ist Ihr Projekt schon entscheidungsreif

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mit Georg Schepers

Wir arbeiten nicht mit Schema F, sondern hören zu, stellen die richtigen Fragen – und liefern ehrliche, technisch belastbare Empfehlungen. Ganz gleich, ob Sie neu einsteigen oder ein bestehendes Konzept kritisch hinterfragen möchten.

Typische Fragestellungen aus der Praxis

Haben wir alle Schnittstellen berücksichtigt

– sowohl mechanisch als auch steuerungstechnisch?

Ist unsere Taktzeit realistisch planbar

oder nur ein Wunschziel?

Wurden die Anforderungen aus der Produktion wirklich vollständig erfasst

– oder gibt es Lücken?

Sind die Anbieterangebote vergleichbar

oder sprechen sie unterschiedliche Konzepte an?

Welche Anforderungen sind „Must-Haves“,

welche nur „Nice-to-Have“?

Wurden Puffer, Nacharbeit und Störungen im Konzept realistisch abgebildet?
Passen unsere internen Standards zu den angebotenen Systemlösungen?
Gibt es klare Anforderungen an Schnittstellen zur IT (MES, ERP)?
Ist die geplante Lösung auch langfristig skalierbar?
Haben wir unsere Fördermöglichkeiten in der Konzeptphase schon mitgedacht?

Jetzt neu: Checkliste zur Anforderungsphase (PDF)

Unsere kompakte Checkliste zeigt Ihnen:

  • Welche Fragen in dieser Phase entscheidend sind
  • Welche Unterlagen Sie parat haben sollten
  • Wie Sie die internen Stakeholder optimal einbinden

 

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